Bericht Intensivtage 09
Mehr als 40 SchülerInnen der 3. KOS (und ihre gleichaltrigen KollegInnen der Kanti) erlebten wunderbare Tage, Himmel auf Erden (treffenderweise vor Auffahrt, Himmelfahrt) während den Intensivtagen 09.
Am Montag trafen wir uns um 10 Uhr im Pfarreiheim. Mit Lotti Blum, Leiterin der Kurse für taubblinde Menschen und ehemalige Katechetin von Egnach/Steinebrunn (Thurgau) lernten wir das Lormen, die Art und Weise von Kommunikation für Menschen, die weder sehen noch hören.

Am Nachmittag bastelten wir Gläser mit dem Aug/Ohr-Symbol. Ja, wir sehen nur mit dem Herzen gut, letztlich. Für den Informationsstand wurden Texte und Plakate vorbereitet und "guetzlet".
Ein lustiger Pokerabend mit Grillieren schloss den ersten Tag ab.








Am Dienstag startete dann um 08Uhr das 10h - Projekt. Zehn Stunden stellten sich alle Jugendlichen zur Verfügung, um anderen Leuten zu helfen! Sei es beim Felsenheim, im Forst, bei den Aufräumarbeiten auf der Alp Altersboden, bei der Spitex, beim Babysitten usw.
Es wurde wirklich hart gearbeitet. Auf dem Dorfplatz informierten Maurin und Mauro über den Stand der Arbeiten.


Am Abend, nach stärkenden "Spaghetti", kam es zur ersten Begegnung mit unseren Gästen im Haus Dorothea in Flüeli-Ranft. Es war eindrücklich, wie Begegnung möglich wurde. Eine ganz andere Form von Kommunikation für die jungen, modernen Menschen in Zeiten von Informations-und Wort-Inflation.


Am Mittwoch gingen wir nach einer gemeinsamen Eröffnung auf dem Festplatz in Gruppen in den Ranft. In der oberen Ranftkapelle spürten wir intensiv die Kraft "unseres" Heiligen und bestärkten einander für die Zukunft, in dem wir uns gegenseitig segneten.
Nach feinen Aelplermagronen zeigten uns unsere Gäste nochmals, wie Kommunikation wirklich funktionieren kann. Erstmals hörten wir dann auch den Rap von Mauro, den er in einem Tonstudio
in Luzern mit professionellen Leuten geschrieben und aufgenommen hat (Songtext HIER)!
Die beiden Rapper aus Luzern stiessen dann auch zu uns und gestalteten den Abschlussgottesdienst mit. Sie performten zu zweit einen eigenen Rap mit einem guten Text (Songtext Hand in Hand)!!!
Auf dem Dorfplatz verabschiedeten wir uns von unseren liebgewonnenen taubblinden Gästen und schenkten ihnen unsere Gläser mit einer Rose drin!


